Hochwertige Weihnachtskarten bleiben in ErinnerungFür so manche Menschen fängt die Vorweihnachtszeit nicht erst im Herbst an. Sie machen sich schon viel früher ein Bild vom Fest, im wahrsten Sinne des Wortes. Als Illustratoren oder Grafiker beschäftigen sie sich zu jeder Jahreszeit mit Weihnachtsbäumen oder Nikolausmützen und überlegen, wie sie Weihnachtskarten passend bebildern können. Und wir blicken gespannt auf ihre Ideen: Was sind die Trends in diesem Jahr?

 

Klingt fast wie ein Satz aus der Modebranche: Anhand der aktuellen Kollektion lassen sich vier Trends für die Weihnachtskarten der Saison 2014 festmachen: minimalistische Gestaltung, weltliche Motive, global verständlich und in intensiven, satten Farben. Natürlich werden Symbole nicht neu erfunden, dafür aber neu interpretiert. Und dabei gilt stets: Geschäftliche Weihnachtskarten müssen die Mitte treffen zwischen persönlich und formell.

Weniger ist mehr: Der Trend zum Minimalismus setzt sich in der Mode, im Wohnbereich und auch im Grafikdesign weiter fort. Warum nicht auch in der Gestaltung von Glückwunschkarten? Große Flächen in Vollfarbe werden mit kleinen Symbolen, wie Sternen, Tannen oder Rentieren besetzt. So fallen sie ins Auge, ohne aufdringlich zu sein. Eine sehr schöne Art, mit einfachen Mitteln die Formen zu betonen, ist die Wiederholung, oder aber spezielle Veredelungstechniken zu verwenden, wie die Blind- oder Heißfolienprägung. Eine optische Aufwertung kann auch über hochwertige Applikationen geschehen. So wird das dargestellte Motiv nicht durch Masse sondern durch Qualität definiert. Gerade Linien ersetzen Schnörkel, schließlich sind auch Geschäftsbeziehungen eher zielgerichtet und klar. Und welche Motive sind nun „in“?

Sicherlich ist Weihnachten ein christliches Fest. Aber die Krippe, ein Engelschor oder eine schneebedeckte Kirche sind nicht immer passende Motive für einen geschäftlichen Glückwunsch. Neutraler ist es, auf Symbole zurückzugreifen, die durchaus ihren Ursprung in der christlichen Geschichte finden, die gleichzeitig auch als weltlich interpretiert werden können. Der Stern, die Tanne oder alles rund um den Nikolaus sind hier gern gewählte Motive. Und warum nicht auch ganz aus der Reihe fallen und tatsächlich einem Jahrestrend nachgehen? Die kauzige Eule, die uns in den letzten Jahren von vielen Karten und Gegenständen entgegengeblinzelt hat, ist auch heute noch ein sympathisches, zeitgemäßes Motiv. Und der Text?

Im Jahr 2014 sind Geschäftsbeziehungen selten nur lokal, viel häufiger global. Praktisch ist es hier, gleich in mehreren Sprachen die Glückwünsche parat zu haben. Eine Weihnachtskarte mit mehrsprachigem Glückwunschtext signalisiert Internationalität und Weltoffenheit. Wenn dazu noch der Firmenname oder das Logo Platz auf der Karte finden, wird die Botschaft noch persönlicher transportiert. Letztendlich interessieren uns dann noch …

… die Farben der Saison. Hier geht der Trend zur satten Vollfarbe, wenigen aber deutlichen Kontrasten und kühlen, klaren Tönen. Blau, Weiß und metallisches Grau sind eine Versinnbildlichung der kalten Jahreszeit. Die Komplementärfarben Grün und Rot hingegen verbinden wir traditionell mit dem Weihnachtsfest und dürfen im Repertoire natürlich nicht fehlen. Bunt hingegen kann effektvoll sein, wenn es sich durch klare Konturen vom monochromen Hintergrund absetzt. Auch hier gilt wiederum: Sachlichkeit ist eine gerngesehene Eigenschaft und signalisiert Professionalität.

Am Ende entscheidet natürlich wie immer der persönliche Geschmack. Die zeitgemäßen, dem Anlass entsprechenden Vorlagen haben die Kreativen geschaffen. Und welche geschäftliche Weihnachtskarte finden Sie am meisten adäquat?